Bettina Stark-Watzinger

Schüler diskutieren Zukunft Europas

Bettina Stark-Watzinger stellt sich Schülerfragen
PM - Schüler diskutieren Zukunft Europas

Anlässlich des EU-Projekttags an deutschen Schulen besuchte die Bundestagsabgeordnete und Finanzausschussvorsitzende im Deutschen Bundestag, Bettina Stark-Watzinger, das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern. „Raus aus der Schulstunde - einfach einmal über Europa und seine Bedeutung diskutieren, macht viel Spaß. Immerhin werden heute Entscheidungen getroffen, die die Zukunft Europas und damit die jungen Menschen betreffen. Es ist besonders wertvoll im direkten Gespräch zu erfahren, was sie im Zusammenhang mit der EU bewegt und ihnen neben dem klassischen Lehrbuch einen Einblick in die praktische Politik zu geben - vom Demokratieprinzip bis zur Frage, wie die Abgeordneten miteinander hinter den Kulissen oder mit Lobbyisten umgehen“, so Stark-Watzinger.

 

Im Fokus der Schüler standen Fragen zur Zukunft Europas mit Bezug auf den Brexit, aber auch die Projekte Macrons in Frankreich. Während sich bei der Frage des Brexits klar feststellen ließ, dass die Schülerinnen und Schüler nicht für einen Brexit gestimmt hätten, war die Diskussion über den Freihandel deutlich kontroverser. Die Kritik an dem verhandelten TTIP-Abkommen lag im Bereich der unterschiedlichen Standards für Produkte und in der Frage, ob durch den Handel nicht auch schlechtere Arbeitsbedingungen im Ausland befördert würden. Mit Blick auf Deutschland in Europa wurde ebenfalls intensiv über den Populismus in Europa und in Deutschland gesprochen. Deutlich geäußert wurde der Wunsch, die Politik den Bürgern wieder näher zu bringen, also aus dem Raumschiff Berlin auszusteigen und die Probleme und Ansichten der Menschen im Fokus zu haben.

 

 „Ich bin begeistert darüber, wie die Schülerinnen und Schüler diese Themengebiete überschauen und auch kritisch hinterfragen. Ihre durchweg positive Einstellung zu den Grundpfeilern europäischer Zusammenarbeit gibt Schub für die Diskussion über Europa. Wir müssen weg davon, Europa nur als Finanzgebilde zu sehen und die Europäische Union weiter mit Leben füllen. Neues Denken bei der Energiewende, der Digitalisierung oder bei der gemeinsamen Außenpolitik stärkt uns alle.“

 

Den gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichteten EU-Projekttag gibt es seit 2007. Er wurde initiiert, um der jungen Generation die Bedeutung und die Arbeit der Europäischen Union näherzubringen und sie für die europäische Idee zu begeistern. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker im Mai bundesweit Schulen und suchen das persönliche Gespräch.

 

Wenn Sie mehr über meine Arbeit erfahren möchten, können Sie sich hier für meinen Newsletter " Stark gemacht" anmelden.